Leseprobe zu „Looking for Love: Ein unmoralisches Angebot“

»Meine Party ist nicht wie jede andere. Zumindest für jene, die das Außergewöhnliche suchen.«

Er deutet mit weit ausgebreiteten Armen um sich. »Ich lasse nicht nur Getränke und kleine Häppchen servieren, sondern auch puren Sex.« Bei den letzten Worten sieht er mir tief in die Augen, dann deutet er auf die Klavierspielerin. »Siehst du Candy dort oben? Sie spielt zwei Stunden, dann wird sie von einem anderen Mädchen abgelöst. Wenn es so weit ist, wird sie von meinen Gästen für ihre Musik belohnt.« Die Art, wie er das letzte Wort betont, macht mir klar, dass es dabei nicht um Geld geht.
»Oh«, entweicht es mir und ich mustere die junge Frau nun doch genauer. Sie ist hübsch. Ihre blonden kurzen Locken berühren kaum ihren Nacken, und die schwarze Unterwäsche zeigt eigentlich mehr, als dass sie verhüllt. Sie sieht aus wie die reinste Versuchung, und ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Mann schwer sein wird, so purem Sex wie ihr lange zu widerstehen.
»Und was ist meine Aufgabe hier?«, frage ich dann. Mein Herz rast, während es verräterisch zwischen meinen Schenkeln kribbelt.
»Ich möchte dich auf einem der Podeste sehen. Entweder auf dem, das auch bei Flynn steht. Mit dieser Rolle bist du ja schon vertraut, mit dem einen Unterschied, dass ich auch dir hier die Augen verbinden werde.« Er zieht einen Spitzenschal aus seiner Tasche. Es ist einer wie der, den auch Candy auf der Bühne trägt, und als ich ihn aus der Nähe betrachte, wird mir klar, dass diese Augenbinde mehr Show ist, als dass sie einem die Sicht nimmt. Durch die zarte Spitze würde ich bestimmt alles sehen können, was rund um mich passiert.
Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf Charles. »Und was ist mit dem anderen Podest? Muss ich darauf tanzen?«

»Nein. Du musst nur dort stehen und deine Lust präsentieren.«

Dabei schmunzelt er geheimnisvoll.
»Das bedeutet?«
»Lass es mich dir zeigen.« Schon öffnet er den Reißverschluss meines Abendkleides und streift mir langsam die Träger von den Schultern.
Sofort richten sich meine Brustwarzen auf, als seine kühlen Finger wie beiläufig darüberstreichen. Er schiebt mein Kleid über die Hüften und streift gleichzeitig meinen Slip nach unten.
Völlig nackt vor ihm zu stehen hätte mich noch vor wenigen Wochen beschämt, doch ich fühle mich anziehend, und die Nacktheit erregt mich.
Charles’ Blick streift über meinen Körper, als müsse er jeden Zentimeter von mir in seinem Kopf abspeichern. Dann tritt er hinter mich und legt mir die Augenbinde um. Sofort versuche ich zu blinzeln und kann tatsächlich schemenhaft verzerrte Umrisse erkennen.
»Achtung, ich helfe dir nun hoch.« Charles umfasst mich an der Taille und stellt mich auf das Podest. Sofort spüre ich die kühle Stange an meinem Rücken, als er mich umdreht und sanft dagegendrückt. Dann klettert er ebenfalls auf die Empore, stellt sich hinter mich, sodass das verchromte Eisen zwischen uns ist. Seine Hände berühren mich im Nacken, streichen meine Haare zur Seite. Sanft berührt er meine Brüste, streichelt mich dann zwischen den Beinen. Er massiert meine Perle und schaudernd stöhne ich auf. Ich öffne mich ihm weiter, bin völlig fasziniert von den berauschenden Gefühlen, hier auf dieser kleinen Erhöhung zu stehen und mich von diesem Mann streicheln zu lassen, während diese blonde Frau nur wenige Meter von uns entfernt auf ihrem Klavier spielt.

»Dir gefällt, was ich mit dir mache«, stellt Charles fest, als er meine Spalte teilt und in meine Nässe taucht.

Ich winde mich seufzend unter seinen Worten und seiner Berührung.
»Das ist gut. Dann bleibst du hier und Mary darf es sich neben dir auf dem Podest machen.«
Ich nicke nur, will nicht, dass er aufhört, mich zu massieren.
»Ich werde jetzt gleich meine Gäste begrüßen. Damit du nicht runterfällst, werde ich deine Arme hinter der Stange fesseln, hörst du? Du brauchst keine Angst zu haben – wenn du runter möchtest, brauchst du es nur zu sagen. Es ist immer jemand von meinem Personal in der Nähe.« Er deutet nach links, wo ich einen Mann im Anzug erkenne. Ob es jener ist, der mein Gepäck getragen hat, kann ich jedoch durch den Spitzenschal nicht erkennen.
Charles führt meine Hände nach hinten, und etwas Breites, Kühles legt sich um meine Arme, umschlingt sie fest, aber nicht zu eng. »Dieses Lederband hält dich fest«, erklärt mir Charles noch einmal. »Oh, und fast hätte ich es vergessen.« Er schnippt mit den Fingern und zeigt auf den Boden. Sofort reagiert der Mann in Anzug neben mir und stellt etwas neben mich auf das Podest. Charles’ Schritte entfernen sich Richtung Ausgang, als Candy eine kurze Pause zwischen zwei Stücken macht. Ein Mädchen eilt herein, zieht sich aus und setzt sich neben mich auf das zweite Podest. Der Mann im Anzug legt ihr ebenfalls eine Augenbinde an und stellt sich dann vor mich. Nun wird mir bewusst, dass mein Schoß fast auf Augenhöhe der Gäste ist.
»Nicht erschrecken, Miss Johnson«, höre ich ihn sagen, als er mein Bein hochhebt und es auf den Gegenstand stellt, den er eben neben mir abgestellt hat. Im gleichen Moment öffnen sich beide Flügeltüren und Gemurmel füllt den Raum – während ich diesen fremden Menschen meine glänzende Lust in voller Pracht und mit gespreiztem Bein präsentiere.

Der Roman „Looking for Love: Ein unmoralisches Angebot“ ist ab dem 3.1.2016 erhältlich.

Posted on: 30. Dezember 2015, by : Lou Johnson

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